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Hardbaits

Was ist ein Hardbait?

Wie es der Name schon sagt, ist ein Hardbait im Vergleich zu einem Softbait aus Gummi ein Kunstköder aus hartem Material wie Holz, Metall oder Kunststoff. Im Vergleich zu einem Gummiköder erscheint ein Harbait auf den ersten Blick recht teuer. Da er jedoch wesentlich robuster ist, kann man mit einem Hardbait wesentlich mehr Raubfische als mit einem Gummifisch fangen. Das harte Material ist unempfindlicher gegen Raubfischzähne oder gegen Hitze. Auch Salzwasser kann einem Hardbait in der Regel nichts anhaben. Bei der Benutzung im Salzwasser sollte man jedoch darauf achten, dass die Sprengringe und Drillinge salzwasserfest sind. Klar ist jedoch auch, das der Preis im Vergleich zu einem Softbait höher ist.

Hochwertige Hardbaits haben ihren Preis

Da wir schon beim höheren Preis eines Hardbaits sind. Bitte sparen Sie bei einem Hardbait, vor allem einem Wobbler, nicht am Preis. Sonst kann es zu einem bösen Erwachen am Wasser kommen. Warum? Aus den oben genannten Gründen sind Wobbler die teuersten Köder unter den Hardbaits. Dies liegt daran, dass ein Wobbler ein ausgeklügelter Kunstköder ist bei dem ein Rad in das andere greifen muss. Sind die Einzelteile wie Drilling, Sprengring, Tauchschaufel, Lack oder Rasseln nicht 100% aufeinander abgestimmt und ausgiebig getestet, wird Ihr Wobbler nicht laufen und kann seine Stärken nicht ausspielen und wird somit auch keine Fische fangen. Daher heißt es beim Wobbler: Qualität fängt und fängt und fängt... Die Daiwa Tournament Wobbler sind ein Bespiel für zwar nicht ganz günstige, aber qualitativ hochwertige Kunstköder. Ebenfalls extrem hochwertige und einzigartige Hardbaits liefert die Köderschmiede Nays von Dustin Schöne.

Kategorisierung von Hardbaits

Hardbaits unterscheiden sich teilweise extrem in der Form voneinander, da sie für bestimmte Gewässer, Situationen, Beutefische, Jahreszeiten und Zielfische konzipiert sind. Wir von Köderliebe geben Ihnen einen kurzen Überblick über die wichtigsten Hardbaits. Viele dieser Modelle gibt es unter anderem auch in unserer Kategorie Seika Pro Wobbler:

Wobbler: Die wohl bekanntesten und in der Praxis am häufigsten gefischten Hardbaits sind Wobbler. Wobbler werden mit der Spinnrute geworfen oder können geschleppt werden. Es gibt weitere Kategorien, die unter Wobbler fallen. Dies sind Crankbaits, Minnows und Twitchbaits. In der Regel haben Wobbler eine Tauchschaufel, die für das Laufverhalten und die Tauchtiefe verantwortlich sind. Crankbaits sind klasse Barschwobbler, Minnow typische Zanderwobbler.

Popper und Stickbait: Popper und Stickbaits sind im Grunde genommen auch Wobbler, jedoch ohne Tauchschaufel. Diese Hardbaits werden für da sogenannte TopWater-Fishing, dem Fischen an der Oberfläche, eingesetzt. Diese Oberflächenköder haben unterschiedliche Führungsstile und Zielfische. Ein Stickbaits wird mit der Walk-the-Dog Methode im Zick-Zack-Kurz geführt und fängt vor allem Rapfen und Barsch. Popper sind Oberflächenköder, in der Branche auch Topwater-Köder genannt, die durch lautes Poppen Wasser verdrängen und im Grunde jeden Raubfisch fangen.

Jerkbait: Jerkbaits werden mit einen speziellen, kurzen Jerkbaitrute gefischt. Dem Jerkbait wird durch Schlagen über die Rute in die Schnur leben eingehaucht. Der Jerkbait macht dann Zick-Zack-Bewegungen und fängt vor allem Hechte. Idealer Hardbait für das Frühjahr.

Swimbait: Ein Swimbait ist in der Regel ein großer, meist zwei- oder gar dreiteiliger Wobbler, der hauptsächlich zum Schleppangeln eingesetzt wird. An einer Big-Bait-Rute kann eine Swimbait auch geworfen werden. Ein idealer Kunstköder für das Freiwasserangeln auf große Hecht und Zander in großen Seen und Talsperren.

Jig-Spinner: Ein Jig-Spinner ist eine Kombination aus einem Körper mit Spinnerblatt. Ein Jig-Spinner ist ein absoluter Rapfenköder, fängt aber Hecht und Barsch im Mittelwasser. Über den Grund gejiggt sogar auch Zander. Der wohl bekannteste Jig-Spinner ist der Spro ASP. Ein tolles Modell ist auch der Musashi von Seika. Fur Furore nach der Erscheinung sorgt vor allem der Nays BLD RNNR (Blade Runner) von Dustin Schöne.

Chatter-Bait: Ein Chatterbait ist im Grunde ein Skirted-Jig mit zusätzlichem Chatter-Blade, welches für starke Druckweller unter Wasser sorgt. ChatterBaits haben ihren Ursprung im Schwarzbarschangeln und können solo oder mit einem sogenannten Trailer, einem Gummiköder, gefischt werden. Top Modelle sind der Nays WRRR (Warrior) und der Spro Iris Baby Thrillseeker.

Spinnerbait: Auch Spinnerbaits haben wir Chatterbaits ihren Ursprung in den USA beim Schwarzbarschangeln. Diese Kombination aus einem Spinnerblatt und einem seperatem Jigkopf mit Fransen kann sehr gut in verkrauteten Gewässern oder in Seerosen eingesetzt werden und fängt neben Barsch und Zander vor allem Hecht.

Vibrations-Köder: Spezielle Köderform ohne Tauchschaufel, deren Einhängeröse sich an der Oberseite des Körpers befindet. Diese auch Lipless Cranks werden als wahre Suchköder eingesetzt und fangen Rapfen, Hecht, Barsch und Zander. Wie der Name es schon sagt, sorgen die Vibrations-Baits für ordentlich Vibration unter Wasser.

Ausrüstung zum Angeln mit Hardbaits

Da die Vielfältigkeit von Hardbaits im Grunde so groß ist, lässt sich auch nicht pauschal sagen, welche weitere Ausrüstung benötigt ist. Klar ist nur folgendes: Es wird eine Spinnrute benötigt, je nach Hardbait kann dies eine von der Ultra-Light- bis zur Big-Bait-Rute sein. Hardbaits können mit einer Spinnrolle oder einer Baitcastrolle gefischt werden. Eine hochwertige, möglichst rundgeflochtene Schnur sollte die Ausrüstung abrunden. Die Wahl des Terminal Tackle ist abhängig vom Hardbait und dem Zielfisch.

Im Hardbaits Online-Shop von Köderliebe gibt es eine Vielzahl von fängigen Hardbaits von Nays, Daiwa, PROREX, Seika Pro oder Spro.