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Was ist ein Spinnerbait?

Der Spinner ist neben dem Blinker wohl der bekannteste Hardbait und am einfachsten zu führende Kunstköder überhaupt- ein klassischer Einstiegsköder. Das ist auch gar nicht negativ gemeint. Begründet ist dies in der Einfachheit der Führungsstils, dem klassischen Einkurbeln. Ein Spinnerbait ist zwar vielen Anglern ein Begriff, aber sehr verbreitet ist diese Köderart noch nicht. Der Ursprung liegt wie z.B. beim Chatterbait auch beim Schwarzbarschangeln und dem Angeln auf Muskie in den USA. Dort begann der Siegeszug dieses Kunstköders und die Welle schwappte wie immer etwas verspätet nach Europa über. Vor allem das Hechtangeln in verkrauteten Gewässern erwies sich mit Spinnerbait als äußerst erfolgreich. Wie schon oben beschrieben, vereint ein Spinnerbait einige wesentliche Elemente eines Spinners, seine doch etwas sonderbare Optik lässt noch viele Raubfischangler Abstand von diesem Köder nehmen- ein Fehler!

Aufbau eines Spinnerbaits

Ein Spinnerbait besteht aus einer gebogenen Stange, an deren einem Ende ein oder zwei Spinnerblätter, und am anderen Ende ein Jighead mit Fransen befestigt sind. Es gibt bei den Spinnerblättern in der Regel 2 verschiedene Ausführungen. Es gibt das Willow-Blade, ein lang gezogenes Spinnerblatt welchen an ein typisches Weidenblatt erinnert. Diese Form lässt sich sehr tief führen, da der Köder mit diesem Spinnerblatt schneller sink. Diese etwas aerodynamischere Form kann darüber hinaus schneller geführt werden. Im Gegensatz dazu sind große, runde Spinnerblätter, das sogenannte Colorado-Blade, für flachere Gewässer und langsamere Köderführung geeignet. Vor allem in stehenden Gewässern erzeugen diese Blätter ordentlich Druck. Je nach Gewicht und Form des Spinnerblatts lassen sich Spinnerbaits auch in Tiefen von 1.5 bis 2m fischen. Der Jigkopf kann für mehr Attraktivität zusätzlich mit einem Trailer bestückt werden. Das ist vor allem beim Barschangeln sehr erfolgreich.

Wie wird ein Spinnerbait geführt?

Der Führungsstil einer Spinnerbaits ist sehr einfach und eignet sich auch für Einsteiger beim Kunstköderangeln. Identisch zum Angeln mit einem klassischen Spinner wir eine Spinnerbait gleichmäßig eingeholt. Dies geschieht alleine über das Kurbel mit der Spinnrolle. Spinnstopps geben die Möglichkeit, die Franzen beim Absinken verführerisch tanzen zu lassen- unschlagbar für Hecht und vor allem Barsche. Das Jiggen auf Zander ist mit einem Spinnerbait darüber hinaus immer einen Versuch wert.

Kunstköder für schwierige Bedingungen

Spinnerbaits sind super Köder für schwierige Bedingungen. Mit einem Spinnerbait können Sie hängerfrei zwischen Seerosen, versunkenen Bäumen, im Schilf oder in verkrauteten Gewässern fischen. Auch in Steinbackungen und Buhnen ist der Spinnerbait "köderschonend" einsetzbar. Darüber hinaus können größere Bereiche mit diesem Suchköder abgefischt werden. Vor allem im Frühjahr und in den warmen Sommermonaten ist dieser Hardbait äußerst erfolgreich beim Hechtangeln. Je nach Größe und Gewicht fangen Spinnerbaits neben Hecht, Zander und Wels auch Rapfen, Barsch und selbst Forelle. Also ist der Spinnerbait nicht nur ein erfolgreicher Hechtköder. Beim Forellenangeln setzt man eher Micro-Spinnerbaits ein, die nur mit einem Spinnerblatt und Jigkopf ausgestattet sind. Lassen Sie sich grundsätzlich nicht von der Größe des Köders täuschen, ich habe schon kleine Barsche auf große Spinnerbaits beim Hechtangeln gefangen.

Ausrüstung zum Angeln mit Spinnerbaits

Je nach Größe und Gewicht des Spinnerbaits sollte die Spinnrute gewählt sein. Die Länge sollte zwischen 2.40 und 2.70m sein, das maximale Wurfgewicht sollte um ca. 1/4 höher als das Gewicht des Köders sein. Bei einem Wurfgewicht zwischen 20 und 80g können Sie in der Regel nicht falsch liegen. Je nach Rutentyp kommt eine Spinnrolle oder eine Baitcastrolle mit geflochtener Schnur zum Einsatz. Die Schnur sollte nicht zu dünn gewählt werden, da die Attacken sehr heftig ausfallen können. Als hechtsicheres Vorfach dient Titanium, Stahl oder dickes Fluorocarbon.

Welches sind die besten Spinnerbaits?

Der Nays MZ RNNR (Maze Runner) ist sicherlich eines der besten Spinnerbaits am Markt. Dieses Spinnerbait aus Dustin Schönes Köderschmiede überzeugt durch einige einzigartige Features und seiner extrem guten Fängigkeit. Das Nays Spinnerbait gibt es aktuelle in zwei unterschiedlichen Größen, jeweils vier unterschiedlichen Gewichten und sechs unterschiedlichen Dekoren. Der Nays Maze Runner in der Größe M verfügt über ein Spinnerblatt die Größe L sogar über zwei Spinnerblätter. Der hochwertige lackierte Jigkopf verfügt über die Nays typischen Bait Eyes. Darüber hinaus sitzt unter dem hochwertigem Mustad Black Nickel Haken eine spezielle Baitholder Spirale, die eine einfache Montage eines Trailers ermöglicht. Dies ermöglicht darüber hinaus ein einzigartiges und natürliches Spiel des Trailers. Als Trailer eignen sich Low-Action oder No-Action Gummifische wie der Nays PRDTR oder VNM. Die Dekore sind auf die verschiedenen Wasser- und Lichtverhältnisse sowie die vorkommenden Beutefische abgestimmt. Folgende Farben bzw. Dekore sind aktuelle verfügbar:

  • D-01: Die beliebte Farbe Green Pumpkin Chartreuse sowohl am Skirt als auch am Jigkopf
  • D-02: Gedeckter Skirt und Jigkopf in einem Silber/braun für klares Wasser und ein hohes Aufkommen an Weißfischen
  • D-03: Eine klassische Schockfarbe aus einer Kombination von orange, rot und gold- perfekt in trüben Gewässern
  • D-04: Futuristische Farbe aus einer Kombination aus lila, rot, Green Pumpkin Charteuse und etwas rot am Skirt
  • D-05: Jigkopf und Skirt in gold, perfekt für klares Gewässer und Lichtverhältnisse
  • D-06: Eine weiterer Schocker in blau und rot, perfekt um müde Räuber munter zu machen

Im Spinnerbaits Online-Shop von Köderliebe gibt es eine kleine, aber feine Auswahl an fängigen Spinnerbaits.